Tankgutscheine des Arbeitgebers wirken sich positiv auf das Nettogehalt aus

Warengutscheine – Sachbezug – Freigrenze

Man kann auch an der falschen Ecke sparen oder um jeden Euro mit dem Geldbeutel kämpfen. Das muss nicht immer sein. Das Gesetz räumt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern oft mehr Möglichkeiten zum „Sparen“ ein als viele denken – oder wissen.

Gehälter können sich aus mehreren Bausteinen zusammensetzen, die nicht nur die geldwerte Entlohnung vorsehen. Die bekannteste Form ist der Firmenwagen, der allerdings nicht allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern angeboten wird. Das Gutscheinmodell eignet sich für alle. Bis zu einem Wert von 528 Euro (12 x 44 Euro) pro Jahr kann der Arbeitgeber den Angestellten – beispielsweise in Form eines Tankgutscheins – einen Teil des Gehalts als Sachbezug anbieten. Der Clou dabei – dieser Teil des Gehalts ist steuer- und sozialversicherungsfrei. Beide Seiten profitieren von diesem Entlohnungsmodell.

Die Freigrenze von 44 Euro im Monat ist unbedingt einzuhalten, da sonst der gesamte Sachbezug versteuert werden muss. Werden die Tankgutscheine in Litern angegeben, gilt der Tag des Übergangs in den Besitz des Arbeitnehmers für den Zeitpunkt der Bewertung. Steigt der Benzinpreis nach Übergabe des Tankgutscheins an und wird der Gutschein erst dann eingelöst, ist das für die Bewertung unerheblich.

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Quelle:
praemium GmbH
§ 8 Abs. 2 S. 9 EStG; R 8.1 LStR 2008
koordinierter Ländererlass der OFD Hannover vom 24.04.2008 – S2334 – 281 – StO 212
BFH vom 11. November 2010 (VI R 21/09; VI R 27/09; VI R 41/10)

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