Diese Gehaltserhöhung kommt wirklich an

Alle Mitarbeiter*innen freuen sich natürlich, wenn der Arbeitgeber das Gehalt erhöht. Doch manchmal kann das negative Auswirkungen haben.

Steuerprogression kann bei Gehaltserhöhung negative Auswirkungen haben

Wegen der Steuerprogression kann es durchaus passieren, dass am Ende sogar weniger Netto ankommt, als vorher. Steigt nämlich der Steuersatz durch die Gehaltserhöhung, erhöht sich dementsprechend auch die zu zahlende Steuer und am Ende zahlt der Arbeitnehmer in Verbindung mit der Inflation drauf.

Bundesverband Lohnsteuerhilfeverein (BVL) rät zu Alternativen

Grundsätzlich denkt wohl jeder bei einer Gehaltserhöhung, dass das Bruttogehalt steigen muss, doch es geht auch anders. Das deutsche Einkommenssteuergesetz bietet eine ganze Palette an Gehaltsbausteinen, die für die Arbeitnehmer Brutto = Netto sind und auch auf Arbeitgeberseite Kosten sparen.
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Der Bundesverband Lohnsteuerhilfeverein empfiehlt die Nutzung der vorhandenen Gehaltsbausteine, um die Arbeitnehmer zu entlasten.
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Beispiele für steuerbegünstigte und sozialversicherungsfreie Gehaltsbausteine
• Sachbezug bis zu 44€ (z.B. Tankgutschein)
• Zuschuss zu den Fahrtkosten
• Internetpauschale bis 50€
• Jobticket
• u.v.m.

Bestätigt vom Bundesfinanzhof mit Urteil vom 1.8.2019, VI R 32/18

Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom 1.8.2019 nachdrücklich darauf hingewiesen, dass die vom Gesetzgeber ausgearbeiteten Gehaltsbausteine dafür da sind, damit sie auch angewendet werden.

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