Arbeitskräfte im Kreis Borken – das knappe Gut

Der Trend hat sich in den letzten Jahren immer weiter fortgesetzt. Fach -und Arbeitskräfte im Kreis Borken sind zu einem Engpassfaktor geworden. Das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern:

  1. Die Konjunktur hält weiter an
  2. Der demographische Faktor greift. Die Geburtenstarke Jahrgänge scheiden aus dem Arbeitsmarkt aus und können nicht ersetzt werden. (Zwei scheiden aus, einer rückt nach)

Durchschnittsalter der Belegschaft als Indiz für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens

Deutlich wird dieser Aspekt, wenn man sich das Durchschnittsalter einer Belegschaft anschaut. Als Experte für arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorgekonzepte sehen wir bei der Berechnung der Rentenabfindungszahlungen sehr genau, wie ein Unternehmen auf die Zukunft vorbereitet ist. Immer öfter müssen wir Mandanten darüber informieren, dass in den nächsten Jahren die Gefahr der Mitarbeiterunterdeckung durchaus gegeben ist und damit auch die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Arbeitslosenquote Borken, NRW und Deutschland

Der Kreis Borken hat sich im Vergleich zu NRW schon immer hervorragend präsentiert und eine deutlich bessere Arbeitslosenquote aufzuweisen. Seit einigen Jahren kann man eigentlich sogar von Vollbeschäftigung in der Region sprechen. Dabei ragen die folgenden Städte/Kommunen heraus:

  • Ahaus mit 2,2 %
  • Borken mit 3,0 %
  • Bocholt mit 3,4 %


Arbeitslosenquote (%) im Kreis Borken, NRW und Deutschland
Quelle: www.kreis-borken.de

Bei gleichzeitig über 3.600 offenen Stellen ist der Kampf um die besten Arbeitskräfte in vollem Gange.

Steigerung Arbeitgeberattraktivität

Der Bewerber kann sich heute das Unternehmen aussuchen, da gilt es sich als Unternehmen „hübsch“ zu machen. Doch welche Vorteile wünschen sich Mitarbeiter, die den Ausschlag für oder gegen ein Unternehmen geben? Bei Umfragen kristallieren sich immer wieder einige wenige Punkte heraus:

  • Arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Arbeitgeberfinanzierte Gesundheitsleistungen
  • Firmenrad / Firmenwagen

Dass Geld eine Rolle spielt ist klar, doch was kann ein Unternehmen noch anbieten, um am Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein? Die zentralen Themen sind die Altersvorsorge und die Gesundheitsleitungen. Beides wurde jahrelang vom Staat übernommen, doch der zieht sich aufgrund finanzieller Schwierigkeiten immer weiter zurück. So können die Arbeitgeber die Lücken in der gesetzlichen Absicherung füllen und sich als verantwortungsbewusste Akteure positionieren, indem sie eine arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente oder arbeitgeberfinanzierte Privatpatientenleistungen bieten.

Vorteile pauschaldotierte Unterstützungskasse gegenüber Direktversicherung bei älterer Belegschaft

Bei einer betrieblichen Altersvorsorge nach § 363 EStG (Direktversicherung) muss man mindestens eine Laufzeit von 15 Jahren oder länger haben, damit die Beiträge überhaupt amortisiert werden und die Auszahlung grösser als die Beitragseinzahlung ist. Denn im Schnitt haben Versicherungen einen Kostenapparat zwischen 18% – 28% und die Verzinsung erfolgt auf den Beitrag abzüglich Kosten. In der momentanen (und auch noch länger anhaltenden) Niedrigzinsphase ist es relativ einfach zu erkennen, dass die Versicherungen ein großes Problem mit älteren Mitarbeitern haben. Dazu steht im Gegensatz die pauschaldotierte Unterstützungskasse (pdUK), die sogar (oder gerade) noch bei Laufzeiten von weniger als 2 Jahren zu vernünftigen Ergebnissen kommt.

Privatpatientenstatus für die gesamte Belegschaft

Ein kaputter Zahn kann schnell zu Kopfschmerzen führen, dann nämlich, wenn man das Angebot des Zahnarztes in Händen hält. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt nur noch 50% der Kosten, da kommen dann schnell mehr als 300€ pro Zahn für eine Behandlung zusammen. Eine private Zusatzversicherung kommt für viele Mitarbeiter nicht in Betracht, da es zum einen hohe Kosten verursacht und aufgrund der Gesundheitsprüfung nicht jeder willkommen ist (bzw. hohe Zuschläge tragen muss). Eine arbeitgeberfinanzierte private Krankenzusatzversicherung ist dagegen verpflichtet das gesamte Kollektiv ohne Gesundheitsprüfung aufzunehmen. Gerade ältere Mitarbeiter wissen das zu schätzen und werden es sich gut überlegen, diese Vorteile aufzugeben.

Prämiert mit dem Niedersächsischen Wirtschaftspreis 2016

Das attraktive Vergütungskonzept ist prämiert mit dem Niedersächsischen Wirtschaftspreis 2016 in der Kategorie: Mitarbeiterbindung: „Durch besondere Maßnahmen und Angebote für Mitarbeiter – kluge und innovative Ideen im Betriebsalltag – sowie im Umgang miteinander“

Land Niedersachsen: Wirtschaftspreis – Wald- & Burg Apotheke

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