Rentenlücke – Was Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam tun können

Das Thema Rentenlücke ist für viele Arbeitnehmer ein bedrohliches Szenario. Die Medien und vor allem die Versicherungen beschreiben seit Jahren konsequent die drohende Altersarmut.

Das Rentenniveau sinkt

Bis 2030 soll das Rentenniveau gerade einmal noch bei ca. 43% des letzten Nettoeinkommens liegen. Das ist tatsächlich eine gewaltige Differenz zu den Empfehlungen der Experten, die davon ausgehen, dass Rentner ca. 80% des letzten Nettoeinkommens für die Sicherung des gewohnten Lebensstandards benötigen.

Quelle: Deutsche Rentenversicherung

Ausgehend von 1980 wird sich das Rentenniveau von 57,6% bis zum Jahr 2030 auf 43,0% reduzieren. Da gilt es sich tatsächlich Gedanken zu machen, wie die Rente aufgebessert werden kann.

Private Vorsorge – Riester, Lebensversicherungen & Co

Es klingt einem noch in den Ohren „Die Rente ist sicher.“ Der Satz wurde 1987 von Norbert Blüm im Bundestag ausgesprochen. Sicher ist die Rente noch immer, aber sie reicht nicht mehr. Verstärkt hat der Staat seit Jahren die private Vorsorge, z.B. die Riester Rente gefördert. Durch staatliche Zuschüsse können Sparer im Gegensatz zu einer Lebensversicherung etwas bessere Renditen erzielen, aber 4% des Bruttolohns (bzw. max. 2.200€/Jahr) reichen lange nicht, um die Rentenlücke komplett zu schliessen. Und die Verwaltungskosten bei den privaten Versicherungen i. H. v. bis zu 28% bei gleichzeitiger Niedrigzinsphase zwingen die Sparer sehr frühzeitig zu handeln, damit eine vernünftiger Renteneffekt zusammen kommt.

Betriebsrente mit staatlicher Förderung – Betriebsrentenstärkungsgesetz

Seit 2002 haben Arbeitnehmer das Recht einen Teil des Gehalts (max. 2.520€/Jahr) steuer- und sozialabgabenfrei in eine betriebliche Altersvorsorge zu wandeln. Dabei werden oftmals Direktversicherungen als Durchführungsweg genutzt. Weiterentwickelt in 2017 mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz.

Arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente mit der pauschaldotierten Unterstützungskasse

Es gibt auch andere, versicherungsfreie Möglichkeiten zum Aufbau von Betriebsrenten, welche bisher hauptsächlich von den großen Konzernen genutzt wird . Arbeitgeber können eine arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente einführen, die den Mitarbeitern hilft die Rentenlücke weiter zu schliessen. Mit Hilfe der pauschaldotierten Unterstützungskasse (pdUK) können Arbeitgeber gemeinsam mit Arbeitnehmern einen effektiven Beitrag zur sicheren Altersvorsorge leisten. Alle Rentenansprüche der Mitarbeiter sind über den Pensionssicherungsfonds zu 100% abgesichert und die Verwaltungskosten betragen einen Bruchteil der Versicherungen.

Beispiel aus der Praxis – Mitarbeiterbindung

Wie schaffen es Unternehmen Mitarbeiter zu binden und zu finden? Zur Stärkung der Arbeitgeber-Attraktivität bietet eine mittelständische Werft in Ostdeutschland der Belegschaft einen Zuschuss in Höhe von 1.200 €/Jahr und Mitarbeiter an, sofern die Mitarbeiter aus ihrem Gehalt 600€ in eine Betriebsrente umwandeln.

  • + 1.200€/Jahr – AG finanzierte Betriebsrente
  • +    600€/Jahr – AN finanzierte Betriebsrente durch Entgeltumwandlung, verzinst mit aktuell 3% p.a.
  • = 1.800€ jährliche Betriebsrente/zukünftiges Dienstjahr

Die Betriebsrente wird bei Renteneintritt als einemalige KapiBarzahlung ausgezahlt und steht somit bei Rentenbeginn komplett zur Verfügung.

Weitere Infos zur Rente gibt es hier: Deutsche Rentenversicherung

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